Künstliche Intelligenz im Executive Coaching: Meine KI Strategie 2026

Künstliche Intelligenz wird Teil eines professionellen Coaching-Repertoires

In den fünf Teilen dieser Serie stelle ich Ihnen meine KI Strategie vor. Von den Beweggründen bis zur Ausführung.

Und übrigens, obwohl es in den Artikeln ausschließlich um KI geht, sind alle komplett KI-frei entstanden 👍🏻

 

Künstliche Intelligenz als Teil eines professionellen Coaching-Repertoires

Ein paar Tage nach der Teilnahme an einem Workshop mit Tony Robbins erhielt ich eine unerwartete Einladung: Die Gelegenheit eine frühe Version der „Tony Robbins AI“ zu testen – ein digitaler Coach, trainiert auf Tonys Inhalte, mit der typischen Tony-Stimme und seinem manchmal etwas provokativ-direkten, aber immer sehr wertschätzenden Kommunikationsstil. Da ich selber bereits begonnen hatte einen eigenen Chatbot zu entwickeln, war ich natürlich echt neugierig. Meine Erkenntnis nach einer Woche: Diese KI war sicher kein Ersatz für ein echtes 1:1 Sparring mit Tony, aber sie konnte richtig gute Impulse geben, Fragen stellen, Denkprozesse anstoßen.

Dieses Ausprobieren hat mich in meiner Überzeugung bestätigt: Eine außergewöhnliche KI spuckt nicht einfach nur irgendein Internet-Durchschnittswissen wohltemperiert aus – sondern sie trägt das geballte Knowhow, die innere Haltung und die langjährig erarbeiteten Werkzeuge eines erfahrenen Coaches klar erkennbar in sich.

Und ja, “außergewöhnlich” ist tatsächlich mein Anspruch, meine Zielsetzung. Sowohl in meiner Arbeit als Executive Coach als auch im Maßstab für die KI-Lösungen, die meinen Namen tragen sollen. Das ist übrigens technisch gar nicht so schwierig, es ist “lediglich” eine Frage, wie gut das Trainingsmaterial für die KI ist.

Gleichzeitig weiß ich, dass sich die Erwartungen meiner Klient:innen entwickeln. Wer heute führt, muss schneller entscheiden, klüger reflektieren, flexibler kommunizieren. KI wird dabei zu einer zusätzlichen Komponente in der persönlichen Begleitung von Führungskräften – sie kann unterstützend Orientierung geben, Ressourcen bereitstellen, Entwicklung beschleunigen. Und zwar 24×7, rund um die Uhr, als wertvolles Add-On individueller Coachings.

In meinen ersten beiden Artikeln zur Rolle der KI im Coaching habe ich ausführlicher dargelegt, warum KI längst von der „Nice-to-have“-Spielwiese zum Erfolgsfaktor im Leadership-Coaching geworden ist – und welche Prinzipien dabei für mich zählen: menschenzentriert, verantwortungsvoll und inspirierend. Heute bin ich überzeugt: KI ist im Coaching keine Spielerei mehr. Sie ist Teil eines professionellen Repertoires – für Coaches und für Führungskräfte.

In diesem Blogartikel zeige ich Ihnen, wie ich meine KI-Strategie methodisch konzipiert und aufgebaut habe.

Die Grundlagen meiner KI-Landkarte: Vom Bauchgefühl zum bewussten Konzept

Bevor ich begann, mir Gedanken über eine eigene KI zu machen, stand eine ganz andere Frage im Zentrum: Wen spreche ich eigentlich an? Wer sind überhaupt die Menschen, die mich als Coach bisher ausgesucht hatten? Was sind die Bedürfnisse der Klienten, ihre Themen? Was brauchen sie wirklich?

Gemeinsam mit meiner Marketingberaterin und Sparringspartnerin Claudia Holzkämper habe ich deshalb zunächst Personas (Marketingleute haben manchmal merkwürdige Begriffe ) entwickelt – differenzierte Profile von Führungskräften, die Verantwortung tragen, Interessen und Sorgen haben und nach Orientierung in bestimmten Themen suchen. Keine von mir erfundene Wunschkunden, sondern zusammenfassende Spiegelbilder der realen Klientinnen und Klienten der letzten fünf Jahre. Heraus kamen drei Personas, die ich auch als Menschen so interessant und inspirierend finde (ja, das sind meine beiden wichtigsten Checkpunkte), dass ich sogar sehr gerne mit ihnen arbeite: der C-Level-Executive “Willi”, die Senior Managerin “Ella” und der junge Projektmanager “Jonathan”.

Im zweiten Schritt habe ich fast 200 Coaching-Protokolle der letzten Jahre analysiert. Eine aufschlussreiche Rückschau auf berufliche und persönliche Herausforderungen, Brüche, Muster und viele Fragen. Aus dieser Analyse haben sich vier große und zentrale Themen herauskristallisiert (und ja, genau in dieser quantitativen Reihenfolge):

  1. Leadership & Führungsmethoden 
  2. Kommunikation in schwierigen Situationen 
  3. Berufliche Neupositionierung
  4. Sinn & Erfüllung

Meine Erkenntnis: Genau vier Schwerpunkte stellen also das inhaltliche Rückgrat meiner Arbeit dar – und werden damit zur Grundlage für meine zukünftige, modular aufgebaute Coaching-Architektur: Thematische Bundles, die jede dieser Kernthemen mit verschiedenen Methoden und Tools adressieren. Das sind hochwertig produzierte Video-Tutorials, Workbooks und Cheat Sheets bis hin zu thematisch spezialisierten KI-Avataren, die auf mein Wissen, meinen Sprachstil und auch meine innere Haltung trainiert sind. Und natürlich immer noch persönliche Beratung und Team-Unterstützung.

Meine Idee dahinter: Jede Führungskraft kann selbst wählen, wie und wann sie an ihren Themen arbeiten möchte. Ob interaktiv mit einem KI-Avatar, vertiefend mit hochwertigen Lernmaterialien oder ganz persönlich im Gespräch mit mir. Auf der einen Seite sind die Tools und Methoden schnell und effizient, auf der anderen Seite bleibt die Coaching-Erfahrung individuell und hochqualitativ.

Und genau durch diesen Mix aus Effizienz und Qualität, aus Methodenvielfalt und Individualität, entsteht eine viel größere Tiefe, nachhaltigere Wirkung und schnelleres Lernen & Entwickeln, als ich es mit rein persönlichen Coachings je abbilden könnte.

Grafik 7 Erfolgsfaktoren einer menschenzentrierten KI

Die vier Bausteine meiner Arbeit als Coach – Die Landkarte im Überblick

Anders ausgedrückt: Aus den thematischen Bundles entsteht gewissermaßen ein “multimedialer” Ansatz, bei dem sich die einzelnen Leistungen (wie Persönliches Coaching oder KI-Coaching) ergänzen zu einer Coaching- und Lern-Experience. Diese Experience besteht nicht entweder aus der einen ODER anderen Leistung, sondern erhält vor allem durch ein SOWOHL ALS AUCH individuell ausgewählter Coaching-Bausteine weit nachhaltigere Wirksamkeit.

Hier sind meine vier Bausteine:

I. Persönliches Coaching: Wo echte Klarheit entsteht

Viele Führungskräfte stehen heute unter einem enormen Erwartungsdruck: strategisch denken, souverän führen und dabei bitte empathisch kommunizieren – und das alles in immer kürzeren Zyklen bei gleichzeitig wachsender Komplexität. Wer also nicht wie Lucky Luke schneller als sein Schatten schießen kann, braucht früher oder später eine Möglichkeit für ehrliche Reflexion, klare Rückmeldungen und das Sortieren komplexer Gedanken.

Genau da setzt mein persönliches Coaching an. Ob in 1:1-Sessions, strategischen Sparrings oder intensiven Workshops – ich begleite meine Klientinnen und Klienten auf Augenhöhe. Ad hoc oder langfristig. Online oder vor Ort. Und genau hier beginnt auch das erste Einsatzfeld von KI-Tools in meinem Coaching-Prozess: Recherchetools wie Perplexity sind gerade zu prädestiniert, um meine Klienten (und auch mich) auf Fragen vorzubereiten, die ihre Zukunftsentscheidungen maßgeblich beeinflussen – etwa zu technischen Entwicklungen, marktbezogenen Wettbewerbsanalysen oder gesellschaftlichen Veränderungsdynamiken. Oder ein KI-Meeting-Assistent (ich nutze das in Mannheim beheimatete sally.io), der uns Aufnahme, Transkription und Auswertung unserer Coachings anbietet.

Ob mit oder ohne KI-Unterstützung: Persönliches Coaching ist und bleibt auch in absehbarer Zukunft das von den meisten der Coachees gewünschte Herzstück meiner Arbeit. Ein vertraulicher Rahmen für individuellen Tiefgang, persönliche Klarheit und die Sicherheit, in weichenstellenden Momenten einen persönlichen Sparringspartner an der Seite zu wissen.

II. KI basiertes Coaching: Mein Wissen, digital verfügbar

Was macht gutes Coaching aus? Echte Erfahrung, innere Haltung, methodisches Wissen. Und vor allem: die Fähigkeit zuzuhören und zwischen den Zeilen zu lesen. Genau diese Aspekte versuche ich in meine KI-basierten Coaching-Angebote übertragen. Nicht als generisches Chatbot-Gewäsch, sondern als präzise trainierte Erweiterung meiner eigenen Denk- und Arbeitsweise.

Im Zentrum stehen spezialisierte KI-Avatare – als Video- oder Voice-Version – die auf meinem Wissen, meiner Sprache und meiner Haltung beruhen. Sie denken, fragen und sprechen so, wie ich es auch tun würde. Und sie sind thematisch fokussiert: Aktuell realisiere ich „Nova“, eine digitale Sparringspartnerin für schwierige Gespräche. Nova ist intensiv trainiert auf mein Modell methodischer Empathie, typische Verhandlungssituationen und zentrale Konfliktmuster im Führungsalltag.

Damit wird KI im Coaching mehr als ein technisches Add-on – sie wird zu einem inspirierenden und manchmal auch fordernden Reflexionspartner, der jederzeit verfügbar ist: für erste Gedanken, zur Vertiefung oder zur konkreten Vorbereitung realer Gesprächssituationen oder um ein paar Handlungsempfehlungen zu bekommen.

KI basiertes Coaching ist wie ein digitales und dennoch persönliches Sparring, jederzeit erreichbar und doch diskret. Sie können Nova nutzen, um eigene Fälle durchzuspielen, Perspektiven zu hinterfragen oder sich gezielt auf heikle Gespräche vorzubereiten – mit einer KI-gestützen Spezialistin, die denkt wie ich, fragt wie ich und Impulse setzt, wie ich es tun würde.

III. Hochwertige Video-Tutorials: Wissen, das wirkt – strukturiert, modular, direkt anwendbar

Manche Themen verdienen mehr als einen guten Rat oder ein paar Tipps. Sie brauchen Methode, Struktur, Beispiele, Modelle und Reflexionsimpulse. Genau dafür habe ich hochwertige Video-Tutorials entwickelt, in denen ich zentrale Führungsthemen systematisch aufbereite.

Ein Beispiel: „Das Schwierige Gespräch leicht gemacht“ ist ein sieben Kapitel umfassendes Videotutorial plus Bonus-Material und vier konkrete Fallbeispiele, das zeigt, wie man kritische Gespräche souverän und doch empathisch führt. Darin enthalten sind fundierte Modelle, konkrete Tools und sturmerprobte Tricks für die Umsetzung im Alltag.

Alle Tutorials sind filmisch professionell und “mit Christophs besonderen YouTube-Style produziert”, wie ein Klient mal so schön sagte (Yep, ein bißchen stolz bin auf dieses Statement schon ). Was mir wichtig ist: Sie sind modular aufgebaut: Wer möchte, kann ein Thema von A bis Z durcharbeiten. Andere steigen gezielt dort ein, wo es gerade brennt.

Mit den Video-Tutorials erhalten Klientinnen und Klienten Zugang zu den methodischen Inhalten, die sie im eigenen Tempo und passend zu ihrer eigenen Situation nutzen können. Modular flexibel, aber das Ziel immer im Visier.

IV. Arbeitsbücher und Worksheets: Transfer sichern, Wirkung verstärken

In Coachings oder Tutorials entstehen oft starke Aha-Momente, das erlebe ich immer wieder. Doch echte Wirkung entfaltet sich erst dann, wenn die Erkenntnisse in den Alltag überführt werden. Begleitende Materialien helfen, Gedanken zu strukturieren, Prioritäten zu klären und nächste Schritte sichtbar zu machen.

Ein Beispiel: Im Videotutorial „Das Schwierige Gespräch leicht gemacht“ stehen rund 40 sorgfältig gestaltete Arbeitsblätter, Info-Sheets, Checklisten und Reflexionsvorlagen zur Verfügung – viele davon mehrseitig. Sie sind Teil eines umfangreichen Workbooks, das zusätzlich begleitende Texte, Modelle, Impulse und Fallbeispiele enthält. So wird das Tutorial nicht nur verständlicher, sondern direkt umsetzbar.

Die Inhalte sind bewusst so konzipiert, dass sie auf verschiedenen Wegen eingesetzt werden können:

  • zur eigenständigen Bearbeitung,
  • als Ergänzung zum persönlichen Coaching,
  • oder im Zusammenspiel mit der KI, insbesondere mit Nova, die auf diese Materialien trainiert ist und in ihren Antworten gezielt darauf Bezug nimmt.

Viele der Worksheets stehen auch als kostenfreie Downloads zur Verfügung – damit der Einstieg in ein Thema so einfach wie möglich wird.

Hinter den Arbeitsbüchern und Worksheets steht eine zentrale Idee: Aus inspirierender Erkenntnis wird konkreter Plan, aus konkretem Plan wird konsequente Handlung. Und genau so erzählt sich die Geschichte einer nachhaltigen Entwicklung, nicht nur als vage Idee oder Wunschvorstellung, sondern als Weg von der Erkenntnis bis zur Umsetzung.

Die verlässliche Schaltzentrale: Im Kundenportal läuft alles zusammen

Schnell wurde mir klar: diese Lösungen brauchen eine solide Basis. Deshalb entsteht mit dem Kundenportal die digitale Homebase, in der alle vier Coachingbausteine intelligent zusammengeführt werden: die Dokumentationsstelle für persönliches Coaching, die Plattform für KI gestütztes Sparring, das Learning Management System für die Video Tutorials und Arbeitsmaterialien.

Der Launch ist für Oktober 2025 geplant. Schon jetzt ist klar: Dieses Portal wird nicht einfach eine Plattform, sondern ein verlässlicher Ankerpunkt für persönliche Entwicklung, flexibel nutzbar und individuell erweiterbar. Das sind die wesentlichen Funktionen und Eckdaten:

  • Ein zentrales Learning Management System, in dem die Tutorials, Worksheets etc. gebündelt und intuitiv bedienbar nutzbar sind (umgesetzt mit LearnDash, verfügbar ab 10/2025)
  • Darin eingebettet die KI Avatare, zum Beispiel Nova für schwierige Gespräche (umgesetzt mit HeyGen und ElevenLabs, verfügbar ab 10/2025)
  • Eine Plattform mit Community Elementen für Austausch und individuelle Dokumentation auch der Persönlichen Coachings (umgesetzt mit Fluent Community, geplant für Q1/2026)
  • Technische Heimat des Portals ist eine Sub-Domain meiner Webseite (DSGVO-konform gehostet bei WebGo in Hamburg)
  • Last but not least: eine mobile App, die alle Inhalte auch unterwegs verfügbar macht, ist für Q2/2026 geplant

Das Kundenportal ist für mich mehr als nur eine technische Basis. Es schafft eine nachvollziehbare Systematik. Es ermöglicht personalisierte Lernpfade und eine individuell steuerbare Entwicklung, ganz gleich ob zwischen zwei Coachingsessions, als Selbstlernraum oder als zentrale Schnittstelle für KI gestützte Impulse.

Es ist sozusagen ein Ort, an dem alles zusammenläuft. Für Coachees, die nicht zwischen Tools springen wollen, sondern einen zentralen Platz für ihre Arbeit an einem für sie wichtigen Thema vorfinden, zu dem sie jederzeit Zugriff haben. Übersichtlich, sicher und jederzeit zugänglich.

Kostenfrei und doch wertvoll: Diese Ressourcen schaffen Vertrauen

Nicht jede Führungskraft startet mit einem konkreten Coaching-Anliegen oder sucht direkt einen menschlichen Coach (oder KI-Coach). Die meisten suchen erst einmal Orientierung. Wollen in Ruhe prüfen, ob die Themen und die Haltung passen. Oder einfach einen ersten Impuls mitnehmen, bevor sie tiefer einsteigen.

Genau dafür habe ich öffentliche Ressourcen geschaffen – niedrigschwellig und kostenlos, trotzdem fundiert und mit dem gleichen Qualitätsanspruch wie meine bezahlten Formate. Sie geben Einblicke, eröffnen Denkräume und machen Lust auf mehr.

Was dazu gehört:

  • Meine Webseite  mit thematisch strukturierten Einstiegen, Blogartikeln und konkreten Angeboten
  • Der Chatbot COBI, entwickelt mit Chatbase und Mevo, trainiert auf meine Inhalte und Gesprächslogik
  • Mein Newsletter, der regelmäßig Impulse aus Coaching, Leadership und KI verbindet
  • Kostenfreie Downloads, wie Worksheets, Checklisten und Methodenblätter für erste Schritte
  • Der YouTube Kanal, auf dem ich Themen auch im Bewegtbild auf den Punkt bringe

Ja, natürlich ist das auch Marketing und der Versuch, neue Kunden zu gewinnen. Diese Ressourcen sind für mich aber mehr als nur Marketing. Sie sind mein Weg, Menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen und ihnen erste Impulse für ihre eigene Weiterentwicklung zu geben. Es ist mein Weg, auch mal über aktuelle Themen laut nachzudenken oder vielleicht eine neue Idee auszuprobieren.

So oder so, es ist immer ein direkter Zugang und oft erster persönlicher Kontakt. Aber auch für wiederkehrende Klientinnen und Klienten. Und für alle, die noch nicht ganz sicher sind, aber spüren: Da könnte was Entscheidendes für mich drinstecken.

Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.

Marie von Ebner-Eschenbach

Schriftstellerin (1830-1916), Bild: Karl Blaas, via Wikimedia Commons

Fazit: Was für mich wirklich zählt

Sie erinnern sich vielleicht an den Anfang dieses Blogposts, die Geschichte als ich eine frühe Version der Tony Robbins KI ausprobieren konnte. Genau dieser Moment hatte in mir etwas angestoßen: Was wäre, wenn ich eine KI entwickle, die nicht einfach nur Inhalte ausspuckt, sondern meine Haltung trägt? Mein Wissen. Meine Art zu fragen. Meine Überzeugung, dass echte Entwicklung nicht auf Knopfdruck passiert, sondern im Zusammenspiel aus Klarheit, Empathie und Anspruch.

Und dann kam ein gewisser sportlicher Ehrgeiz dazu. Kann man einem KI-Coach auch beibringen, von welcher “Persona” sie gerade genutzt wird? Oder in welcher emotionalen Verfassung Coachees gerade sind und wie die KI damit umgehen soll. Und wie lassen sich Coaching-Chatbots auch DSGVO-konform abbilden? Und wie funktioniert das technisch überhaupt? Und, und, und… Zeitweise türmten sich mehr Fragen als Antworten verfügbar waren.

Spätestens als COBI in den Beta-Test ging, wusste ich: Ja, es funktioniert. Alle Fragen, Probleme und Herausforderungen können auf die eine oder andere Weise beantwortet werden. Manchmal früher, manchmal später. Gleichzeitig wusste ich, dass es immer um etwas anderes für ein erfolgreiches Coaching ging. Um Vertrauen und Zuversicht.

Letztlich ist Künstliche Intelligenz “nur” ein weiteres, wenn auch sehr wertvolles Werkzeug im Coaching, um Menschen dort zu unterstützen, wo sie es wirklich brauchen. Irgendwo auf ihrer Reise zwischen Ergebnisdruck, Entscheidungsverantwortung und dem Wunsch nach Tiefe, Sinn und Souveränität.

Das ist COBI, der persönlich trainierte Chatbot von Christoph Kopp

DER LESE-TIPP

Im vierten Teil der Serie über KI im Coaching stelle ich Ihnen COBI vor: die erste KI, die realisiert habe, die Ideen dahinter und wie ich sie realisiert habe. Und einen ersten Blick auf NOVA werde ich darin auch werfen 🚀

 
Lesen Sie dazu Teil 4: Darf ich vorstellen -das ist COBI (Link folgt)
 
Christoph Kopp, Executive Coach, München

Der direkte Draht zu Christoph

Gerne auch per Email an mail@christoph-kopp.com

Kontaktformular Standard (#5)

Hinweis: Alle Felder mit einem * sind erforderlich, damit Christoph individuell antworten kann.

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