Mit Brief und Siegel: Cobi ist die HR Innovation des Jahres
Der Moment der Wahrheit
Selbst wenn man sich lange darauf vorbereitet hat, gibt es Momente, die einem direkt ins ungewisse Gesicht sagen, ob die eigene Arbeit Sinn macht… und dann ein dickes Freude-Grinsen aufs Gesicht zaubern!
Ende September 2025 stand ich in Berlin auf der Bühne und nahm den Big Bang Innovation Award in der Kategorie HR Innovation des Jahres aus den Händen der früheren Bundesministerin Brigitte Zypries und des Leiters Konzernkommunikation der Lufthansa Group, Andreas Bartels, entgegen.
Nach Monaten Arbeit im berühmt-berüchtigten „stillen Kämmerlein“ war das ein besonderer Moment. Nicht weil Auszeichnungen das Ziel meiner Arbeit sind. Sondern weil die Bewerbung um so einen Award – gerade für einen freiberuflichen Solo-Selbständigen – ein sehr guter Checkpunkt ist, ob man sich mit seinen Ideen auf dem richtigen Weg befindet. Eine externe Perspektive, die hilft einzuordnen: Macht das, was ich hier entwickle, wirklich Sinn? Oder bewege ich mich auf dem sprichwörtlichen Holzweg direkt in Richtung Fehlentwicklung?
Daher bin ich durchaus ein bisschen stolz darauf, nicht nur nominiert worden zu sein, sondern sogar der allererste Preisträger in der Kategorie HR Innovation des Jahres sein zu dürfen. Gleichzeitig weiß ich: Diese Auszeichnung markiert nicht das Ende einer Reise. Sie ist der Startschuss für die weiter folgende Arbeit. Denn Cobi und die daraus folgenden KI-Lösungen sind noch länger ein permanenter Work-In-Progress und damit weit davon entfernt, perfekt zu sein.
Die Jury (darunter Professor Jan van Treeck von der Fresenius Hochschule Hamburg und Kerstin Scholtis von der KfW Bankengruppe) zeichnete dabei natürlich weniger mich persönlich aus. Sondern eigentlich das Konzept und die bisherige Entwicklung rund um meine Chatbot-Familie Cobi (mehr daüber in einem separaten Blogpost).
Trotz aller Imperfektion hat sich Cobi schon mal ziemlich selbstbewusst ins Gruppenbild mit allen Preisträgern geschmuggelt, Recht hat er 😉
Der Innovation Award ist Auftrag – kein Ziel
Was bedeutet diese Auszeichnung für mich? Zunächst einmal Bestätigung. Bestätigung dafür, dass der Weg stimmt. Dass es richtig war, Monate in ein Projekt zu investieren, dessen Ausgang ungewiss war. Dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen, auch wenn sie zunächst einsam sind.

Vor allem aber geht es darum, Vertrauen aufzubauen. Schritt für Schritt. Denn Vertrauen in eine KI-Lösung entsteht nicht durch Technologie allein. Sondern durch Transparenz, durch konsequente Haltung und durch die Fähigkeit zuzuhören.
An dieser Stelle möchte ich Danke sagen: An Claudia Holzkämper, die einen sehr wesentlichen Anteil an der Konzeption und Realisierung dieses Projekts hat. Und an Bianca Möller, Geschäftsführerin des DISQ, die den Big Bang Innovation Award neu ins Leben gerufen hat – und die beim Mittagessen in Berlin ein wirklich nettes Gespräch mit mir geführt hat.
Der Award ist kein Abschluss. Er ist natürlich auch kein Beginn mehr, sondern eine wertvolle Zwischenstation.
Ich freue mich darauf, diesen Weg weiterzugehen – mit all den Menschen, die bereit sind, sich auf menschenzentrierte KI einzulassen.
Ich weiß nicht, welche Welt jenseits dieses Meeres liegt, aber jedes Meer hat ein anderes Ufer, und ich werde ankommen.
DER LESE-TIPP
Lesen Sie dazu Teil 3: Die KI-Strategie 2025 – der Einblick in meine KI-Landkarte
Der direkte Draht zu Christoph
Gerne auch per Email an mail@christoph-kopp.com
Hinweis: Alle Felder mit einem * sind erforderlich, damit Christoph individuell antworten kann.









